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Mit der Gründung des Didymos-Verlags wurden in enger Zusammenarbeit mit ausgewiesenen und renommierten Herausgebern bisher vier neue wissenschaftliche Schriftenreihen konzipiert. Zum festen Verlagsprogramm werden über Einzelwerke hinaus die folgenden Reihen gehören:
Perspektiven in der neueren und neuesten Geschichte. Kultur, Wissen, Geschlecht
herausgegeben von Ulrike Gleixner, Daniela Hacke und Carola Sachse
Neben historischen Diskurs- und Repräsentationsformen sind in der modernen Kulturgeschichte die Kommunikation, die Produktion von Wissen, die Konstruktionsweisen von Geschlecht sowie die symbolischen und materiellen Aspekte menschlichen Lebens und Handelns vermehrt ins Blickfeld geraten. Vor diesem Hintergrund versammelt die Reihe »Perspektiven« methodisch und theoretisch reflektierte Arbeiten zur Geschichte des 16.–21. Jahrhunderts, die die vielfältigen sozialen, politischen, ökonomischen sowie diskursiven Praktiken in historischen Gesellschaften, die Organisation von Wissen und die Bedeutungsvielfalt von Geschlecht aufzeigen. Die Reihenbezeichnung verweist somit nicht auf einen fest umrissenen inhaltlichen Schwerpunkt, sondern auf eine kulturwissenschaftlich orientierte Weise, den Wandel von Gesellschaften und Wissenswelten darzustellen.
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Studien und Texte zur Geistes- und Sozialgeschichte des Mittelalters
herausgegeben von Mechthild Dreyer, Cordula Nolte und Jörg Rogge
Die Reihe »Studien und Texte zur Geistes- und Sozialgeschichte des Mittelalters« versteht sich als ein Forum der interdisziplinären Mediävistik. Sie versammelt Monographien, Sammelbände und Quelleneditionen. Ihre Beiträge orientieren sich an einem weit gefassten Verständnis von Geistes- und Sozialgeschichte in dem Sinne, dass die gesamte Geschichte des Mittelalters unter kultureller und gesellschaftlicher Perspektive erforscht wird. Dies umfasst die politische und gesellschaftliche Ordnung ebenso wie die Sphären des Rechts, der Religion und der Ökonomie, die materielle Lebenswelt wie die geistige und künstlerische Produktion, Denk- und Kommunikationsprozesse wie Muster der Weltdeutung, Wahrnehmungsvorgänge und Vorstellungswelten. Als ein dezidiert interdisziplinär angelegtes Publikationsforum wendet sich die Reihe an Historiker, Philosophen, Germanisten und Theologen sowie an Kulturwissenschaftler, die an historischen Fragestellungen interessiert sind.
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Studien zur Kunstgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit
herausgegeben von Christian Freigang, Marc Carel Schurr und Evelin Wetter
Die Schriftenreihe widmet sich hervorragenden und innovativen Untersuchungen bei aller Offenheit zu Methoden und Fragestellungen benachbarter Disziplinen (Theologie, Kirchengeschichte, Geschichte, Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft, Philosophie). Die Verbindung von Mittelalter und Früher Neuzeit soll Kontinuitäten zwischen »Epochen« aufzeigen sowie als Klammer verschiedener »Netzwerke« (Mediävistik und Neuzeit) dienen.
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Studien zur Mediengeschichte
herausgegeben von Wolfgang Behringer, Frank Bösch und Clemens Zimmermann
Wie kaum ein anderer neuer Bereich der Geschichtswissenschaft hat die Mediengeschichte in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dieser Entwicklung trägt die neu gegründete Schriftenreihe »Studien zur Mediengeschichte« Rechnung. Die einzelnen Werke in Form von Monographien, Editionen und Aufsatzsammlungen konzentrieren sich auf ein breites mediengeschichtliches Spektrum: auf die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte der Medien, ihre Inhalte und Formen, ihre technische Entwicklung, die Geschichte der Medienproduzenten und die Diskurse über die Medien selbst.
Sich vorwiegend mit dem Zeitraum von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart befassend, untersuchen die historischen Studien im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen nicht allein einzelne Medien, sondern begreifen diese als Ausdruck und Katalysator von gesellschaftlichen Veränderungen. Medien, die sich ihr Publikum schufen, teils auf den Bedarf gesellschaftlicher Teilgruppen reagierten, werden dabei als Träger einer Kommunikation verstanden, deren Formenwandel kulturelle, soziale und politische Prozesse verändern konnte. Vor diesem Hintergrund spricht dieses neue Publikationsorgan (Medien-)Historiker wie Kulturwissenschaftler, Soziologen wie Germanisten gleichermaßen an.
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